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Es ist nicht einfach nur Husten. Es ist nicht einfach nur Juckreiz. Es ist ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Prozesse im Körper – und genau solche Fälle faszinieren mich besonders.

Heute möchte ich Dich mitnehmen zu einer Patientin, die mich sehr beschäftigt hat: Elva, eine Islandstute mit chronischem Husten und starkem Sommerekzem. Ein Fall, der zeigt, wie eng Haut, Atmung und das Immunsystem miteinander verbunden sind – und warum es sich lohnt, genau hinzuschauen, bevor man behandelt.

Ich nehme Dich Schritt für Schritt mit durch die Anamnese, die Diagnose mit der kontrollierten Laserakupunktur und meine therapeutischen Überlegungen.

Inhalte

Die Patientin Elva – eine Islandstute mit zwei großen Problemen

Elva ist eine 18-jährige Islandstute. Sie wurde in Island geboren und später nach Deutschland importiert. Wie so viele Islandpferde hat sie in ihrer frühen Zeit sehr viele Fohlen bekommen. Wie viele genau, weiß heute niemand mehr. Die Vermutung liegt nahe, dass sie über viele Jahre hinweg jedes Jahr tragend war.

Solche Lebensgeschichten sind für mich in der Tierheilkunde immer besonders wichtig. Der Körper eines Pferdes vergisst nichts. Eine lange Zuchtkarriere kann Spuren hinterlassen – hormonell, energetisch und auch körperlich.

Elva lebt heute an der Nordseeküste. Sie steht in einer Umgebung mit viel Wind, frischer Luft und großen Weideflächen. Die Pferde haben täglich Bewegung und viel Auslauf. Eigentlich also ideale Haltungsbedingungen.

Trotzdem leidet sie unter zwei massiven Problemen:

  • chronischer Husten

  • stark ausgeprägtes Sommerekzem

Und genau diese Kombination ist aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin besonders interessant.

Die Anamnese – der wichtigste Schritt jeder Behandlung

Bevor ich ein Tier behandle, höre ich zuerst zu.

Ich stelle Fragen. Viele Fragen.

Denn jedes Detail kann wichtig sein.

Die Anamnese habe ich in diesem Fall mit der Reitbeteiligung durchgeführt. Sie kümmert sich sehr intensiv um Elva und kennt das Pferd im Alltag besser als jeder andere.

Dabei kamen einige wichtige Punkte ans Licht.

Die Atemprobleme

Als Elva vor vier Jahren gekauft wurde, fiel zunächst nichts Besonderes auf. Auf der Weide wirkte sie gesund.

Doch nachdem sie in ihren neuen Stall gekommen war, veränderte sich ihr Zustand schnell.

Plötzlich trat starker Nasenausfluss auf.

Die Besitzer bemerkten:

  • zäher grüner Schleim aus der Nase

  • schwere Atmung

  • tiefer Husten

Heu verträgt Elva seitdem überhaupt nicht mehr. Deshalb wird sie mit Heulage gefüttert.

Ein weiteres auffälliges Detail: Wenn sie sich wälzt und anschließend aufsteht, muss sie häufig erst einmal tief husten, bevor sie sich wieder normal bewegt.

Interessant ist aber auch: Unter Belastung zeigt sie erstaunlich wenig Probleme. Beim Reiten kann sie sogar sehr schnell tölten und hält mit anderen Pferden gut mit.

Solche Beobachtungen sind für mich extrem wertvoll. Sie zeigen, dass nicht nur die Lunge betroffen ist, sondern auch andere Faktoren eine Rolle spielen.

Das Sommerekzem – ein massives Hautproblem

Neben den Atemproblemen leidet Elva an einem schweren Sommerekzem.

Die Symptome betreffen nahezu den gesamten Körper:

  • Ohren

  • Mähne

  • Schweifrübe

  • Bauchnaht

  • Achseln

  • Kruppe

Die Haut ist schuppig, entzündet und teilweise blutig.

Die Besitzerin versucht vieles, um ihr zu helfen:

  • verschiedene Cremes

  • Kolloidales Silber

  • Fliegendecken

  • Fliegenmasken

All diese Maßnahmen verschaffen Elva kurzfristige Linderung. Doch eine echte Verbesserung des Zustandes wurde bisher nicht erreicht.

Gerade bei Sommerekzem sehe ich das sehr häufig: Man versucht, die Symptome zu kontrollieren, aber die Ursache bleibt bestehen.

Ein weiteres auffälliges Detail: der Stoffwechsel

Während der Anamnese fiel mir noch etwas auf.

Elva ist ein ausgesprochen schlechter Futterverwerter.

Sie bekommt:

  • eingeweichte Heucobs

  • getreidefreies Müsli

  • Mineralfutter

  • Möhren und Äpfel

  • MSM

  • gekochte Leinsamen

Und das in beachtlichen Mengen.

Trotzdem bleibt sie schlank.

Auch auf der Weide nimmt sie kaum zu.

Solche Beobachtungen sind für mich immer ein Hinweis darauf, dass der Stoffwechsel nicht optimal arbeitet.

Die Untersuchung mit kontrollierter Laserakupunktur

Nach der Anamnese beginne ich mit der Diagnostik.

In meiner Arbeit nutze ich dafür die kontrollierte Laserakupunktur mit RAC-Testung.

Der RAC (Reflex Auriculo Cardiaque) ist eine pulsgestützte diagnostische Methode. Dabei reagiert mein eigener Puls auf bestimmte Reize, wenn der Körper des Tieres darauf antwortet.

Ich scanne dabei verschiedene Punkte des Pferdes mit speziellen Frequenzen.

So kann ich erkennen:

  • welche Organsysteme beteiligt sind

  • ob ein energetisches oder organisches Problem vorliegt

  • welche Strukturen zusätzlich betroffen sind

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Der erste Scan – welche Bereiche reagieren?

Beim ersten Testdurchgang ergaben sich mehrere auffällige Punkte:

  • Lunge

  • Zwerchfell

  • Leber

  • Magen

  • Knie

  • Uterus

  • Harnblase

Das bedeutet zunächst nur eines: In diesen Bereichen zeigt der Körper eine Reaktion.

Doch welche davon tatsächlich ursächlich sind, muss ich im nächsten Schritt herausfinden.

Der zweite Testdurchgang – organische Beteiligung

Mit einer speziellen Organfrequenz teste ich die auffälligen Punkte erneut.

Dabei zeigte sich ein sehr deutlicher RAC auf dem Zustimmungspunkt der Lunge.

Zur Kontrolle prüfte ich auch den Alarmpunkt der Lunge.

Auch hier reagierte der Puls sehr deutlich.

Für mich war damit klar:

Die Lunge ist tatsächlich organisch beteiligt.

Das passt natürlich hervorragend zu den Atemproblemen, die Elva zeigt.

Verspannungen und Blockaden

Im nächsten Testdurchgang untersuchte ich die Muskulatur und mögliche Wirbelblockaden.

Dabei zeigte sich etwas, das ich bei Pferden mit Atemwegserkrankungen sehr häufig sehe.

Starke muskuläre Verspannungen:

  • im Bereich des Zwerchfells

  • entlang der Wirbelsäule

  • im Lebersegment

  • bis hin zum Kreuzbein

Diese Spannungen können die Atmung erheblich beeinflussen.

Das Zwerchfell ist der wichtigste Atemmuskel des Körpers. Wenn es verkrampft ist, kann sich die Lunge nicht frei entfalten.

Die Behandlung – zuerst lösen, dann stärken

In der Therapie gehe ich immer in zwei Schritten vor.

Zuerst löse ich Blockaden.

Dann stärke ich den geschwächten Funktionskreis.

Bei Elva bedeutete das zunächst:

  • Entspannung des Zwerchfells

  • Lösung muskulärer Fehlspannungen

  • Behandlung der Wirbelsäule

Mit dem Therapielaser arbeite ich dabei sehr nah an den Wirbelkörpern. Die Laserenergie hilft, die Muskulatur zu entspannen und Blockaden zu lösen.

Schon während der Behandlung konnte man sehen, wie Elva sich zunehmend entspannte.

Sie begann zu kauen, senkte den Kopf und stand ruhig da.

Die Stärkung des Funktionskreises der Lunge

Nachdem die Spannungen gelöst waren, begann der zweite Teil der Behandlung.

Die Stärkung der Lunge.

Ich arbeite dabei unter anderem über:

  • den Zustimmungspunkt der Lunge

  • den Tonisierungspunkt der Lunge

Der Tonisierungspunkt befindet sich im Bereich des Karpalgelenks. Dieser Punkt kann gezielt genutzt werden, um die Energie des Funktionskreises zu stärken.

Haut und Lunge gehören zusammen

Viele Pferdebesitzer sind überrascht, wenn ich erkläre:

Haut und Atemwege gehören energetisch zusammen.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin gehören beide zum Funktionskreis der Lunge im Metall-Element.

Das bedeutet:

Wenn die Lunge geschwächt ist, können auch Hautprobleme entstehen.

Genau deshalb sehe ich bei vielen Pferden mit Sommerekzem gleichzeitig Atemwegsthemen.

Behandelt man die Lunge, verbessert sich häufig auch die Haut.

Unterstützung durch Kräuter

Zusätzlich zur Laserakupunktur erhält Elva eine Kräutermischung aus meiner Doxtader-Linie.

Das Ziel dieser Mischung ist die Stärkung des sogenannten Wei-Qi.

Das Wei-Qi ist die energetische Schutzschicht des Körpers.

Man kann es sich vereinfacht vorstellen wie eine Art energetisches Immunsystem.

Es schützt den Körper vor äußeren Einflüssen wie:

  • Wind

  • Pollen

  • Insekten

Gerade bei Sommerekzem ist das Wei-Qi häufig geschwächt.

Wie lange dauert eine solche Therapie?

Diese Frage bekomme ich sehr oft gestellt. Die ehrliche Antwort lautet:

Geduld ist entscheidend.

Gerade bei chronischen Erkrankungen arbeite ich in langen Zeiträumen.

Bei Sommerekzem beobachte ich häufig folgendes Muster: Im ersten Jahr verbessert sich der Zustand leicht. Im zweiten Jahr wird die Situation deutlich stabiler. Im dritten Jahr kann die Decke oft zeitweise abgenommen werden. Und nach mehreren Jahren erleben manche Pferde sogar weitgehend beschwerdefreie Sommer.

Natürlich kann man das nie garantieren.

Jedes Tier reagiert unterschiedlich.

Warum mich solche Fälle besonders berühren

Fälle wie Elva begleiten mich oft über Jahre. Man lernt das Tier kennen.

Man sieht die kleinen Fortschritte.

Und manchmal auch Rückschläge. Aber genau das macht meine Arbeit als Tierheilpraktikerin und Dozentin für Tierheilkunde so erfüllend.

Wenn ein Pferd nach langer Zeit plötzlich entspannter atmet oder sich weniger kratzt, dann weiß ich, dass sich die Mühe gelohnt hat.

Der gesamte Fall im Video

Vielleicht möchtest Du jetzt sehen, wie diese Untersuchung und Behandlung tatsächlich am Pferd aussieht.

In meinem Video begleite ich Dich Schritt für Schritt durch diesen Fall. Du siehst dort die Anamnese, die Testung mit dem RAC und natürlich auch die ersten Behandlungsschritte mit der kontrollierten Laserakupunktur.

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Mehr Informationen

Möchtest Du diese Methode selbst lernen?

Vielleicht erkennst Du Dich in dieser Arbeit wieder.

Vielleicht faszinieren Dich Fragen wie:

Was ist die eigentliche Ursache einer Erkrankung? Wie kann man energetische Blockaden erkennen? Und wie kann man sie gezielt behandeln?

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  • wie Lasertherapie funktioniert

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Ich freue mich, wenn Du Dich auf meiner Internetseite umschaust oder mir einfach schreibst.

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Tina Doxtader

Wissen, Gefühl und Herz bei der Behandlung von Tieren zu vereinen ist mein Anliegen und so gebe ich es auch weiter.
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