Manchmal behandelt man eine Blockade, das Pferd läuft anschließend besser – und trotzdem bleibt das Gefühl: Da steckt noch mehr dahinter.
Genau so ging es Natascha Oborina. Als Pferdeosteopathin und Physiotherapeutin hatte sie bereits viel Erfahrung in der Behandlung von Pferden. Trotzdem merkte sie bei einigen Tieren, dass sie mit ihren bisherigen Möglichkeiten nicht immer an alle Zusammenhänge herankam.
Die Traditionelle Chinesische Medizin für Tiere hatte sie deshalb schon länger interessiert. Besonders wichtig war ihr dabei, nicht einfach Akupunkturpunkte auswendig zu lernen, sondern die Zusammenhänge wirklich zu verstehen.
Inhalte
Warum Natascha sich für die TCVM entschieden hat
Natascha hatte immer wieder Pferde vor sich, bei denen sich osteopathische Blockaden behandeln ließen, die jedoch später erneut ähnliche Spannungsmuster entwickelten.
Bei manchen Fragestellungen verwies sie deshalb auf Therapeuten, die bereits mit TCVM arbeiteten. Da das Angebot in ihrer Region jedoch begrenzt war, entstand irgendwann der Gedanke:
Warum sollte ich dieses Wissen nicht selbst lernen?
Auf meine Ausbildung wurde Natascha über Instagram aufmerksam. Besonders angesprochen hat sie mein Ansatz, nicht stumpf auswendig zu lernen, sondern Zusammenhänge zu verstehen und das Gelernte praktisch anwenden zu können.
Auch die kostenlose Probelektion half ihr bei ihrer Entscheidung. Bereits daraus konnte sie erste Anregungen mitnehmen und an ihrem eigenen Pferd ausprobieren.
Neue Blickwinkel bei der eigenen Stute
Besonders spannend war für Natascha die Arbeit mit ihrer eigenen Stute.
Sie beschreibt sie als ein früher sehr nervöses und spanniges Pferd, das wiederholt in körperliche Spannungsmuster zurückfiel. Mit der Osteopathie konnte Natascha die vorhandenen Blockaden behandeln, hatte aber trotzdem das Gefühl, dass ihr eine zusätzliche Betrachtungsebene fehlte.
Durch die TCVM begann sie, andere Zusammenhänge mit einzubeziehen und verschiedene Akupunkturpunkte gezielt zu betrachten.
Auch die sogenannten Ting-Punkte nutzt sie gerne im Zusammenhang mit muskulären Verlaufsbahnen.
Bei ihrer Stute beobachtete Natascha im Laufe der Zeit aus ihrer persönlichen Sicht deutliche Veränderungen im Verhalten und in der allgemeinen Anspannung.
Wichtig ist dabei: Solche Erfahrungen sind individuell und nicht automatisch auf andere Tiere übertragbar. Gerade bei neurologischen oder unklaren Auffälligkeiten ist eine tierärztliche Abklärung erforderlich.
Lernen durch Beobachten
Was Natascha an der TCVM besonders gefällt, ist das genaue Beobachten des einzelnen Tieres.
Wie reagiert das Pferd auf einen Punkt?
Welcher Bereich fällt bei der Palpation auf?
Welche Zusammenhänge ergeben sich aus Anamnese, Verhalten und körperlichem Befund?
Mit zunehmendem Wissen geht es immer weniger darum, einzelne Punkte einfach auszuprobieren. Viel wichtiger ist es, zu verstehen, warum ein bestimmter Punkt bei genau diesem Tier interessant sein könnte.
Genau das ist auch mein Ziel in der Ausbildung: Du sollst nicht nur wissen, wo ein Akupunkturpunkt liegt, sondern verstehen, wann und warum Du ihn einsetzen könntest.
Die Praxistage als wichtige Ergänzung
Auch ihre ersten Praxistage empfand Natascha als besonders wertvoll.
Am ersten Tag wurde am Hund gearbeitet. Natascha hatte ihren eigenen Tierschutzhund dabei und war zunächst unsicher, wie entspannt er sich in der Gruppe anfassen lassen würde.
Am Ende lag der Hund nach ihrer Beschreibung entspannt auf der Behandlungsliege und ließ sich gut untersuchen.
Am zweiten Praxistag ging es ans Pferd. Dort konnte Natascha Punkte noch einmal praktisch lokalisieren und selbst Nadeln setzen.
Gerade dieses direkte Feedback ist wichtig. Denn theoretisches Wissen ist die Grundlage – aber Sicherheit entsteht häufig erst durch die praktische Anwendung.
Flexibel lernen trotz Beruf
Ein weiterer Vorteil ist für Natascha die Flexibilität der Ausbildung.
Als Selbstständige muss sie Lernen, Kunden und Alltag miteinander verbinden. Deshalb gefällt ihr, dass sie Praxistage passend zu ihrer eigenen Planung auswählen kann und auch bei der Prüfung nicht unter unnötigem Zeitdruck steht.
Die regelmäßigen Live-Calls geben ihr gleichzeitig Struktur und Motivation, kontinuierlich am Lernstoff dranzubleiben.
TCVM als Ergänzung zu Osteopathie und Physiotherapie
Für Natascha steht bereits fest, dass sie die TCVM später mit ihrer bisherigen Tätigkeit verbinden möchte.
Osteopathie, Physiotherapie und TCVM müssen dabei nicht gegeneinanderstehen. Sie betrachten das Tier aus unterschiedlichen Perspektiven und können sich im Rahmen der jeweiligen fachlichen Grenzen ergänzen.
Auch Hunde möchte Natascha künftig stärker in ihre Arbeit einbeziehen.
Ein weiterer Bereich, den sie besonders spannend findet, ist die Fütterung. Denn auch die chinesische Diätetik gehört zu einer umfassenden Betrachtung innerhalb der TCVM.
Ihr Tipp für Interessierte
Wer sich für die TCVM interessiert, sollte nach Nataschas Meinung vor allem neugierig und offen sein.
Du musst Dich nicht sofort für eine komplette Ausbildung entscheiden.
Schau Dir zunächst an, wie die TCVM funktioniert. Nutze Informationsangebote, Videos und eine Probelektion.
So kannst Du selbst herausfinden, ob diese Denkweise zu Dir passt.
Nataschas Weg zeigt sehr schön, wie vorhandenes Wissen durch eine zusätzliche therapeutische Perspektive erweitert werden kann.
Manchmal beginnt der nächste berufliche Schritt eben genau mit diesem Gedanken:
Da möchte ich noch tiefer verstehen.
Das passende YouTube Video
Du möchtest Natascha noch einmal selbst erzählen hören, wie sie die TCVM-Ausbildung erlebt und welche Erfahrungen sie mit ihren eigenen Tieren und in ihrer therapeutischen Arbeit gesammelt hat?
Dann schau Dir hier mein YouTube-Video an:
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Du kannst Dir in Ruhe anschauen, ob diese Form des Lernens zu Dir passt und ob Du Dein Wissen über Pferde und Hunde um die Sichtweise der TCVM erweitern möchtest.
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Tina Doxtader
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